Ausweitung des Emissionshandels trotz Rekordinflation

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Nach tagelanger Verhandlung einigten sich das Parlament der Europäischen Union und Vertreter der Mitgliedstaaten auf eine Verschärfung des Emissionshandels. Im Namen des Klimas werden die Preise damit noch weiter in die Höhe getrieben und noch mehr Geld soll umverteilt werden

Unternehmen und Verbraucher in der Europäischen Union müssen in Zukunft noch tiefer in die Tasche greifen. Dies sieht die neue Einigung zum Emissionshandel vor, wie die tschechische Ratspräsidentschaft am Sonntagmorgen mitteilte. Für den Ausstoß von CO2 müssen Unternehmen und Verbraucher bereits jetzt sogenannte Verschmutzungszertifikate erwerben. Durch diese möchte die EU Unternehmen und Verbraucher zwingen, weniger Co2 zu verbrauchen.

Jetzt sollen die Verschmutzungsrechte noch schneller verringert werden als bisher vorgesehen. Zusätzlich sollen kostenlose Verschmutzungszertifikate bis 2034 schrittweise auslaufen. Dementsprechend müssen Unternehmen und Verbraucher in Zukunft häufiger Verschmutzungszertifikate erwerben. Steigende Preise sind dabei keine ungewollte Nebenerscheinung, sondern gerade das Ziel.

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2 Kommentare
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Hexe
Hexe (@hexe)

Ok, und wenn man dann das Zertifikat gekauft hat: WO geht das Geld was man bezahlt hat hin? Streicht das derjenige, der das Papierle ausgedruckt hat dann ein? Oder bereichert sich die EU? Das Ganze sieht doch sehr nach Schutzgelderpressung aus.

MaMa
MaMa (@mark)

Sie brauchen Geld, warum also die Luft nicht nur besteuern, sondern auch verknappen?