Ausländerbehörde Neuruppin: Kameruner fordert unbefristete Aufenthaltsgenehmigung – bedroht Mitarbeiterin mit Messer

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Symbolbild

Deutschland wird sich verändern, das schließt auch den Arbeitsplatz in Behörden mit ein, wo früher Bittsteller lauthals ihren Frust über negative Entscheidungen freien Lauf ließen und den zuständigen Bearbeitern ihre Meinung geigten, kommt es jetzt immer mehr zu Aggressionen und Gewalt, wenn die Wünsche nicht umgehend erfüllt werden.

Mitarbeiter der Ausländerbehörde Neuruppin mussten nun ihre eigenen Erfahrungen machen, vielleicht sollte man in naher Zukunft über Stich-Schutzwesten nachdenken für körperlicher Unversehrtheit.

Märkische Allgemeine Zeitung berichtet:

Zu einer Messerattacke gegen drei Mitarbeiter der Ausländerbehörde in Neuruppin ist es am Donnerstagvormittag (4.10.2018) gekommen. Ein Kameruner (31), der seit etwa vier Jahren in Deutschland lebt, hatte am Morgen einen Termin bei der Behörde in der Heinrich-Rau-Straße.

Der Kameruner forderte die Sachbearbeiterin auf, dass ihm eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt wird, die Sachbearbeiterin lehnte ab. Daraufhin habe der Mann ein Messer gezogen und die Frau bedroht. Zugleich soll der Kameruner die Bürotür versperrt haben. Aus Sicherheitsgründen befanden sich in dem Zimmer drei Mitarbeiter, zwei konnten jedoch über ein Fenster des im Erdgeschoss befindlichen Büros flüchten. Die dritte Mitarbeiterin blieb dort. Der Kameruner verweigerte es ihr, das Zimmer zu verlassen.

Inzwischen wurde die Polizei alarmiert,  als der Mann die vorbeifahrenden Polizeifahrzeuge sah, verließ er das Büro und wollte flüchten. Vor der Bürotür befanden sich aber bereits Beamte der Bereitschaftspolizei, die ihn sofort überwältigten und vorläufig festnehmen konnten.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Polizei ermittelt nun wegen Bedrohung und Freiheitsberaubung gegen den Kameruner.

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