Aushandeln des Zusammenlebens: Junge „Männer“-Gruppen machen Gmunder Innenstadt unsicher

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Die Auswirkungen von Multikulti und unkontrollierter Zuwanderung bekommt auch Gmunden (Stadt im oberösterreichischen Salzkammergut) zu spüren, Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund sorgen an den Wochenenden in der Innenstadt für Unsicherheit und verbreiten Angst bei Jugendlichen sowie Eltern. Die jungen „Männer“ seien offenbar provozierend, angriffslustig und schrecken vor spontanen Körperkontakten nicht zurück, nun versucht die Stadt Gmunden die Probleme u.a. mit Videoüberwachung zu behandeln und eventuell die Öffnungszeiten für Lokale zu verkürzen.

meinbezirk.at berichtet:

Verängstigte Jugendliche und verängstigte Eltern – so ist das Stimmungsbild derzeit in Gmunden. Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund machen die Innenstadt an den Wochenenden unsicher. Es gab auch bereits Verletzte.

„Es suchen ‚auswärtige‘ Gruppen junger Männern Gmunden auf. Sie provozieren bewusst, suchen den Konflikt und schrecken vor allem vor Körperverletzung nicht zurück“, so Gmundens Bürgermeister Stefan Krapf. Vor allem die Bereiche vor dem Spar-Markt sowie dem Schubert- und Rathausplatz sind beliebte Gebiete der jungen Provokateure. „Es gibt Meldungen, dass diese Männer mit dem Zug nach Gmunden fahren, sie werden schon am Bahnhof gesehen und sorgen für Unbehagen.“

Wir müssen handeln. Erstens sind Jugendliche jedes Wochenende in Gmunden in Gefahr. Zweitens können hunderte Eltern am Wochenende nicht schlafen, weil ihre Kinder fortgehen. Die Jugendlichen fühlen sich nicht mehr sicher und sehen ihre Freiheit massiv eingeschränkt.

„Eine Videoüberwachung wäre für die Prävention und die Aufklärung sinnvoll. Wir wissen, dass die Bundespolizei derzeit unter Personalmangel leidet. Auch die Eingreiftruppe für Schwerpunktaktionen gibt es nicht mehr. Wir hoffen aber, dass 2020 wieder eine Truppe zustande kommt, damit Schwerpunktaktionen wieder gesetzt werden können. Wir müssen auch über die verhältnismäßig langen Öffnungszeiten der Gmundner Lokale nachdenken, das lockt natürlich viele in die Stadt.“

 

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