Ausgerechnet Seehofer befürchtet eine noch heftigere Flüchtlingswelle als im Jahr 2015

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2015 darf sich nicht wiederholen? Vor rund zwei Wochen warnte Sebastian Kurz, der inzwischen wiedergewählte Kanzler Österreichs, vor einer neuen Flüchtlingswelle mit den Worten „da braut sich was zusammen“.  Nun befürchtet auch Bundesinnenminister Horst Seehofer eine noch heftigere Flüchtlingswelle als im Jahr 2015 und fordert mehr Solidarität von den EU-Mitgliedsstaaten. Offenbar liegen Seehofer mehr Informationen auf dem Tisch, als er der Öffentlichkeit preisgeben möchte?

Ausgerechnet Seehofer warnt vor einer heftigen Flüchtlingswelle, der die Weichen neu stellte und ein fatales Signal auslöst, mit der Zusage von 25 % Aufnahme von illegalen Bootsmigranten, ein weiterer Anreiz, der von Schleppern und Migranten als Einladung ins Schlaraffenland verstanden wird.

Seit 2015 hat sich nichts getan, keine Lösungen wurden gefunden und keine Maßnahmen getroffen, nun bahnt sich wie aus heiterem Himmel ein neuer Massenansturm von Völkerwanderungen an, statt nach einer europäischen Lösung zu suchen, sollte man das einzig funktionierende australische Verfahren anwenden, damit Illegale keinen Erfolg haben nach Europa zu gelangen, also vorher abfangen und an den Ausgangspunkt zurückbringen.

Im Dezember 2016 versicherte die Kanzlerin Angela Merkel, dass die Lage von 2015 mit einem Ansturm von Flüchtlingen an Deutschlands Grenzen nicht noch einmal vorkommen soll. „Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen“, sagte Merkel bei ihrer Rede vor dem CDU-Parteitag in Essen. „Das war und ist unser und mein erklärtes politisches Ziel.“ – Aber was kümmert mit mein Geschwätz von gestern?

Web.de berichtet:

Bundesinnenminister Horst Seehofer sieht im Herbst 2019 eine Flüchtlingswelle bisher ungekannten Ausmaßes auf Deutschland zurollen. Sie werde womöglich „noch größer als 2015“ ausfallen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen auf den griechischen Inseln vor einem noch größeren Flüchtlingszustrom als 2015 gewarnt und mehr Solidarität von den EU-Mitgliedern gefordert.

„Wir müssen unseren europäischen Partner bei den Kontrollen an den EU-Außengrenzen mehr helfen. Wir haben sie zu lange alleine gelassen“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. „Wenn wir das nicht machen, werden wir eine Flüchtlingswelle wie 2015 erleben – vielleicht sogar noch eine größere als vor vier Jahren.“

Er werde gemeinsam mit der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) „alles dazu beitragen, dass sich das nicht wiederholt“. Dafür habe er „die volle Unterstützung der deutschen Bundeskanzlerin“, sagte Seehofer.

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