Aus Niger und Ruanda: EU-Kommission fordert mehr Umsiedlungen von „Flüchtlingen“

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Symbolbild

EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos fordert, die EU-Mitgliedsstaaten mögen mehr schutzbedürftige Flüchtlinge direkt aus den Lagern in Drittstaaten aufnehmen, die Kapazitäten in den Aufnahmeländer Niger und auch in Ruanda für evakuierte „Flüchtlinge“ aus Libyen seien begrenzt. Wie viele Länder hat Afrika und wie groß ist der Kontinent im Verhältnis zu Europa?

Offenbar will man Teile des Pulverfass Afrika und der Bevölkerungsexplosion nach Europa verschieben? Bereits im Dezember 2015 schwadronierte der EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos von 70 Millionen Migranten, die Europa braucht wegen der angeblichen Vergreisung. Gewisse Kreise sind wohl erst dann zufrieden, wenn weitere Millionen Afrikaner nach Europa geholt werden und schulterklopfend die Zerstörung Europas vorangetrieben wird?

Ein Fass ohne Boden, selbst wenn die Lager in Niger und Ruanda entlastet werden, so würden sich binnen weniger Wochen die Lager in Libyen wieder füllen, die libyschen Lager werden dann wiederum mit der Evakuierung nach Niger und Ruanda entlastet, danach sind die Lager in Niger und Ruanda überfüllt – und das Spiel beginnt von vorne.

Deutschland hat Millionen sogenannter „Flüchtlinge“ aufgenommen und täglich kommen rund 500 dazu, die illegal über die deutsche Grenze kommen und „Asyl“ hauchen, obendrein der Familiennachzug und die Kontingentflüchtlinge. Deutsche Städte ähneln immer mehr den Städten des Nahen Osten und Afrika, sollte diese „Flüchtlingsaufnahmen“ und Umsiedlungen weitergehen, dann wird es nicht nur bei kulturellen Verwerfungen bleiben.

Welt.de berichtet:

Die EU-Kommission fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, deutlich mehr besonders schutzbedürftige Flüchtlinge direkt aus Lagern in Drittstaaten zu holen und ihnen Schutz und Integration in Europa zu gewähren.

„Ich rufe alle Mitgliedstaaten auf, ihre Anstrengungen bei Umsiedlungen (‚Resettlement‘) zu verstärken und damit ihre Zusagen zur Aufnahme von Flüchtlingen auch schnellstmöglich umsetzen“, sagte Dimitris Avramopoulos, EU-Kommissar für Migration und Inneres, WELT AM SONNTAG.

Diese Umsiedlungen seien insbesondere bei Flüchtlingen, die aus dem Bürgerkriegsland Libyen nach Niger evakuiert wurden, wichtig. „Es ist notwendig, mehr Notfallevakuierungen aus Libyen durchzuführen“, sagte Avramopoulos.

Der Hintergrund von Avramopoulos’ Forderung: Nach Angaben von UNHCR und EU hat das Aufnahmeland Niger (und demnächst Ruanda) nur begrenzte Kapazitäten für evakuierte Flüchtlinge aus Libyen. Je schneller die Flüchtlinge dem Niger dann von EU-Ländern abgenommen werden, desto mehr Plätze stehen für neue Evakuierungen aus Libyen  bereit.

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