„Aufnahme von Bootsflüchtlingen“: UNHCR begrüßt Seehofers Ankündigung

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Das UNHCR begrüßt die Ankündigung Seehofers, dass Deutschland bereit sei ein Viertel der in Italien ankommenden Bootsflüchtlinge direkt aufzunehmen. Der Ehrlichkeit fehlt noch, dass der Rest halt etwas später auf Umwegen sich nach Deutschland aufmacht.

Lob für den bayerischen Dampfplauderer, der illegale Migranten, die sich mit einer Nussschale selbstverschuldet in „Seenot“ brachten, mit einem Transfer nach Deutschland und einer Aufnahme belohnt. Die Meldung löst Jubelschreie bei der „Open-Borders-Fraktion“ und wahre Begeisterung in Afrika aus, auch die Schlepper jauchzen vor Freude, die weiterhin ihre Dienste für teures Geld anpreisen können, einzig die Kritiker sehen eher schwarz für Deutschland und das Land dem Untergang geweiht ist. Fakt könnte sein, dass Seehofers Ankündigung einen ähnlichen Pull-Faktor auslösen könnte, wie damals der Tweet vom BAMF für syrische „Flüchtlinge“.

Die Bundesregierung schreitet mal wieder zum Überhumanisten voran, in der Hoffnung, dass noch weitere EU-Mitgliedsländer mitziehen, im Endeffekt wird es maximal bei Lippenbekenntnissen bleiben – so stellt man sich die europäische Lösung vor.

Zeit Online berichtet:

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR begrüßt die Ankündigung von Innenminister Horst Seehofer (CSU), dass Deutschland ein Viertel der in Italien ankommenden Bootsflüchtlinge aufzunehmen bereit sei. „Wir hoffen, dass die deutsche Initiative ein Schritt in Richtung auf ein berechenbares System ist, das die geordnete und zeitnahe Ausschiffung von Menschen ermöglicht, die auf See gerettet werden“, sagte eine Sprecherin des UNHCR. Man hoffe, dass andere Länder nun auch Verantwortung übernähmen.


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