Asylgrund Krankheit: Familie aus Armenien droht Abschiebung – Schüler protestieren

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Symbolbild

Das Hab und Gut verkauft und ab nach Deutschland, um Asyl zu beantragen im Bewusstsein, dass der Flutgrund keine politische Verfolgung voraussetzt, sondern eine medizinische Behandlung auf Kosten der deutschen Beitragszahler und eine Rundumversorgung, die wiederum die Steuerzahler tragen müssen.

Eine Familie aus Armenien kam nach Deutschland, weil der damals 12-Jährige Sohn unter einer Krebserkrankung litt und die Krankheit per Chemotherapie behandelt werden sollte, und das offenbar erfolgreich. Menschlich ist die Einreise verständlich und nachvollziehbar, aber es gibt keinen Asylgrund wegen Krankheitsbehandlung und auch keine Bleibeperspektive, hier wurde das Asylrecht missbraucht und zurecht will das BAMF die Abschiebung der Familie einleiten, da der Asylantrag abgelehnt wurde und  die Nachbehandlungen auch in Armenien erfolgen können. Kann hier bereits von Asylbetrug gesprochen werden?

Die geplante Abschiebung löst wie gewohnt Gutmenschen-Geschrei aus: Klassenkameraden, Lehrer und Eltern protestieren mit einer Unterschriftensammlung gegen die Abschiebung, sie wollen die Nachbehandlung in Deutschland erreichen und das der jetzt 14-Jährige samt seiner Familie bleiben dürfen. Statt ein Spendenkonto für die Nachversorgungen in Armenien einzurichten oder eine Bürgschaft für die Vollversorgung in Deutschland zu übernehmen, wollen sie die deutsche Melkkuh zur Kasse bitten, die unter dem Leistungsdruck kaum noch Milch gibt. So kann das nicht funktionieren, irgendwann muss auch mal Schluss sein, jeder Illegale sollte wissen, dass die Reise irgendwann nach Hause geht, im Normalfall umgehend. Ist Deutschland die Caritas für die ganze Welt? Und warum sollte der deutsche Beitragszahler für illegale Einwanderer aufkommen?

Statt Dankbarkeit für die Krebsbehandlungen und die Vollversorgung für die bisherigen zwei Jahre zu zeigen, schaltet  die Familie einen Anwalt für die Härteprüfung ein.

[…] Die geplante Abschiebung des 14-jährigen Armeniers Edgar S. ist besonders tragisch. Denn Edgar hat Krebs. Weil seine Eltern vor elf Jahren schon mal ein Kind im Alter von sechs Jahren durch die gleiche Krebsart verloren hatten, haben sie vor zwei Jahren ihren gesamten Besitz verkauft, um Edgar in Deutschland bestmöglich behandeln zu lassen – in der Kinderonkologie des Essener Uni-Klinikums. Sie beantragten Asyl, während die Ärzte sofort mit einer Chemotherapie bei Edgar begannen.

Doch nun will das BAMF Edgar, seine Eltern und seinen kleinen Bruder nach Armenien abschieben, das als sicheres Herkunftsland gilt „Als Grund hat das BAMF angegeben, dass Edgar die laufende Nachbehandlung auch in Armenien abschließen könne“, sagt Beate Zilles, Rektorin des Helmholtz-Gymnasium in Essen, das Edgar besucht, zu FOCUS Online. […] Weiterlesen



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