Asylbewerber an der Grenze zu Polen: Einem Polizisten platzt der Kragen und er packt aus

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Nach dem Bericht eines Polizisten erreichte Boris Reitschuster ein Bericht eines Bundespolizisten zur Veröffentlichung:

Hallo Herr Reitschuster,

ich bin Polizeibeamter der Bundespolizei in einer Inspektion an der Grenze zu Polen.

Ich kann dem Brief des Polizisten nur zustimmen, auch in meinem Kollegenkreis gibt es solche und solche, und die Stimmung in der Bundespolizei ist geladen.

Gerade in der jetzigen Situation an der Grenze zu Polen, an der jeden Tag (hundert/e) Migranten über die Grenze kommen. Ich habe diese Migranten persönlich in der ZABH Eisenhüttenstadt zugeführt und die Bearbeitung der Asylanträge übernommen. Es werden täglich Beamte aus den umliegenden Inspektionen und Revieren nach Eisenhüttenstadt zur Bearbeitung geschickt (Bearbeitungsstraße). Es müssen sogar Reviere geschlossen werden, weil es nicht ausreichend Personal gibt.

Ich möchte sagen, alle operativen Beamten aus meinem Umkreis sehen sich ihrer Aufgabe Grenzschutz entzogen, wir müssen mit ansehen, mitwirken, wie in unser Land, und dadurch, dass niemand abgeschoben wird, in unser Sozialsystem Migranten einströmen und Leistungen beziehen.

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