Armutszeugnis für Deutschland! Um den Winter zu überstehen: Schlafsäcke für Obdachlose

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Der Winter beginnt und die Temperaturen sinken auf bitterkalt, der frostigen Jahreszeit sind insbesondere Obdachlose schutzlos ausgesetzt, damit die Wohnungslosen nicht erkranken und im schlimmsten Fall erfrieren, verteilt der Arbeiter-Samariter-Bund aus Spenden finanzierte Schlafsäcke, Thermounterwäsche und Pflegeprodukte.

Diese Hilfsaktion ist wahrlich eine Wohltätigkeit und von Nächstenliebe bestimmt, kommt aber bei Weitem nicht an die humane Fürsorge für Asylbewerber, „Flüchtlinge“ oder „Winter-Flüchtlinge“ vom Westbalkan heran, die neben einer beheizten Unterkunft und drei Mahlzeiten obendrein auch noch Sozialleistungen und Taschengeld erhalten. Da wünscht man sich mehr oder die gleiche Hilfe seitens der Regierung für Obdachlose in dem ach so reichen Deutschland.

Focus Online berichtet:

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) startete am Freitag (5.12.2019) eine bundesweite Kältehilfeaktion für obdachlose Menschen. In rund 30 Städten verteilen die Samariter Schlafsäcke, Thermounterwäsche und Pflegeprodukte.

Auch Johnny aus Köln freute sich über die Kältehilfe des ASB. Bei der Aktion im Vorjahr ist der 65-Jährige in seinem Rollstuhl auf den Breslauer Platz gekommen. Dankend hat er den Schlafsack entgegengenommen, ihn fest an seinem Rollstuhl verzurrt. Genauso wie den Kulturbeutel mit Pflegeprodukten.

 „Der Schlafsack und die Waschsachen helfen mir so sehr“, erzählt er damals den Helfern. Vielerorts ergänzen heiße Suppe und Getränke das Angebot. Vor allem die Suppe ist begehrt, denn für die meisten der Anwesenden ist es die erste selbst gekochte Mahlzeit seit langer Zeit.

Der ASB habe sich entschieden, das Pilotprojekt Kältehilfe nun jährlich umzusetzen: „Konkrete Hilfe, die direkt bei den Menschen in Not ankommt – das entspricht dem Leitmotiv der Samariter: ‚Wir helfen hier und jetzt‘.

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