Arm trotz Vollzeitjob: Müllmann Max lebt im Obdachlosenasyl

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Symbolbild

Trotz Vollzeitjob lebt Müllmann Max Nothaft (53) im Obdachlosenheim, das Nettoeinkommen von 1.050 Euro reicht nicht für eine Wohnung in München. So wie dem Müllmann ergeht es vielen arbeitsfleißigen Menschen in Deutschland, trotz Festanstellung und acht Stunden Arbeitstag reicht das Einkommen nicht vorne und hinten, sie bleiben auf der Strecke, da der Wohnungsmarkt mehr als angespannt ist und die Mieten – insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten – nicht mehr bezahlbar sind.

tz online berichtet:

Obwohl Max Nothaft Vollzeit als Müllmann in München arbeitet, reicht sein Geld nicht für eine Wohnung aus. Er wohnt in einem Obdachenlosenheim.

Im teuren München findet Nothaft keine bezahlbare Bleibe. Er verdient nicht viel bei seinem Vollzeit-Knochenjob: 1400 Euro brutto, netto 1050.

Verzweifelt sucht Max Nothaft mit Hilfe seiner Ex-Lebensgefährtin, mit der er einen neunjährigen Sohn hat, seit Wochen nach einer Bleibe. Zusammen schrieben sie 150 Vermieter an – nur vier antworteten, obwohl Nothaft seine einwandfreie Schufa-Auskunft gleich mitschickte und freundliche, persönliche Anschreiben verfasste. Weiterlesen

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