ARD-„Expertin“ hielt Vorträge bei gewaltbereiten Linksextremisten

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Der NDR hatte für einen Beitrag in der Sendung „Panorama“ über die Social-Media-Aktivitäten des Bundeswehroffiziers Marcel Bohnert, die österreichische Politikwissenschaftlern Natascha Strobl als „Expertin“ angefragt. Strobl hielt in der Vergangenheit bereits Vorträge bei vom Verfassungsschutz beobachteten Linksextremisten und engagierte sich in der ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe „Marx21“.

Nach Recherchen der „Welt“ informierte die ARD Strobl bereits im Vorfeld über die Vorwürfe gegen Bohnert, noch bevor er um eine Stellungnahme gebeten wurde. Dazu teilte die ARD mit, dass es sich dabei um einer aus ihrer Sicht legitimen Verdachtsberichterstattung handele. Die „Welt“ warf mit dem Artikel zum ersten Mal in größerem Umfang die Frage auf, ob zwischen Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen und Aktivisten der linksextremen Szene nicht eine zu große Nähe bestehe. Die Kommentare unter dem Artikel gehen aktuell in die Hunderte. Mittlerweile fordern linksradikale Medien und Journalisten die Entlassung des Verfassers „Don Alphonso“.

AfD-Bundesvorstand Joachim Paul: „Die ‚Welt‘ hat mit dem Artikel über die fragwürdige Berichterstattung der ARD im Fall Bohnert eine Bresche geschlagen. Die wütenden Reaktionen des linken Milieus, das allen Ernstes die Entlassung des Autors fordert, führt das fragwürdige Messen mit zweierlei Maß, das unter linken Journalisten, insbesondere jenen von ‚Panorama‘, herrscht, eindrucksvoll vor Augen. Die Recherche der ‚Welt“ zeigen zweierlei: Die im Fall Bohnert engagierten Panorama-Journalisten pflegten stetige Kontakte in die linksextreme Szene, es besteht offenkundig eine politische Nähe zu diesen Kreisen. Und diese Nähe war Grundlage der Berichterstattung über Offizier Bohnert, den man medial schlichtweg zur Strecke bringen wollte. Entlastendes wurde weggelassen, Belastendes dramatisiert, die Story stand bereits vollumfänglich fest, noch bevor Bohnert überhaupt angefragt wurde. Es ist an der Zeit, dass der etablierte Journalismus sich mit der politischen Schlagseite des ÖR beschäftigt und mit einem Journalismus, der längst zu einem skrupellosen Aktivismus geworden ist, der über Zwangsbeiträge finanziert wird und deshalb eigentlich eine besondere Verantwortung hat.“

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