AOK Rheinland/Hamburg schlägt Alarm: Steigende Kosten für die Versorgung von „Flüchtlingen“

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Wer glaubte den Berichten in der Jubelpresse, wonach „Flüchtlinge“ dem Sozialsystem kaum bis nicht auf der Tasche liegen? Es wurde den anfangs misstrauischen Deutschen nicht nur prophezeit, dass niemand wegen der „Schutzsuchenden“ Einbußen erleiden muss, sondern im Gegenteil gewaltige Vorteile auf allen Ebenen zu erwarten sind. Und dennoch ist es keine große Überraschung, dass nichts davon der Wahrheit entspricht. Wer Millionen Leute auswahllos ins Land holt und einfach mal so aus dem gemeinschaftlichen sozialen Topf bedient, muss auch wissen, dass dieser Topf irgendwie und irgendwann einmal leer ist.

Jeder, der orakelt hatte, dass die hohe Zahl an „Flüchtlingen“ auch hohe Kosten in der medizinischen Versorgung verursachen und damit die Krankenkassenbeiträge sich erhöhen würden, war nach politisch-korrekter Lesart kürzlich noch irgendwas im Dunstkreis von rechts und dumm. Aber allzu lange konnten die Krankenkassen die Wahrheit nicht verschweigen, dass die im letzten Jahr gekommenen „Flüchtlinge“ (offiziell 1,2 Millionen) hohe Kosten für die Allgemeinheit bedeuten. Aber das ist politisch nicht dienlich, das zu benennen, daher werden die Hartz-IV-Bezieher mit ins Boot genommen. Und so werden Stück für Stück all die Unannehmlichkeiten wahr, die zuvor immer durch Politik und Medien heruntergespielt wurden.

[…] Wegen der steigenden Kosten für die Versorgung von Flüchtlingen im Gesundheitssystem schlägt die AOK Rheinland/Hamburg Alarm. Sie fordert dauerhaft höhere Steuerzuschüsse für die Krankenkassen und eine gerechtere Verteilung der vorhandenen Mittel auf die einzelnen Kassen.

Das Geld, das aus dem Gesundheitsfonds für die Kassen bereitgestellt werden soll, wird im Bundestagswahljahr 2017 finanziellen Druck von den Kassen nehmen und die Gefahr einer deutlichen Erhöhung der Zusatzbeiträge abwenden.

Doch das kommt nicht den Kassen zugute, die überdurchschnittlich viele Hartz-IV-Empfänger haben. Die für das kommende Jahr bereitgestellte eine Milliarde Euro aus dem Gesundheitsfonds muss nach Ansicht Wältermanns deshalb gezielt „an diese Kassen verteilt werden“. […] Weiter auf Rheinische Post