Anträge auf Asyl: Deutschland weiterhin Spitzenreiter in der EU

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Symbolbild

Die Anzahl der Asylanträge in der EU ist im vergangenen Jahr erneut gesunken und auf das Niveau von vor 2015 gefallen, allerdings trägt auch Deutschland weiterhin die größte Last, mit 25 Prozent aller Anträge auf Asyl liegt das Merkelland unangefochten an der Spitze und bei den Asylbewerbern auf Platz eins der Wunschliste.

Der Ruf Deutschlands als Sozialparadies ist ungebrochen, während andere EU-Länder wie Niederlande, Dänemark, Schweden oder Österreich die Asylbewerberleistungen reduzieren und den Familiennachzug aussetzen bzw. verbieten, denkt die SPD tatsächlich über eine Erhöhung des Taschengeldes nach und setzt neue Anreize.

So sieht die europäische Lösung aus? Europäische Lösung gab es nie so wirklich, mit diesem Begriff rechtfertigte Merkel nur ihre eigene Untätigkeit und auf Zeit spielen zu können, um weiterhin stoisch an der Willkommenskultur festzuhalten und noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge unter dem Deckmantel „Schutzsuchende“ ins Land zu lassen.

Zeit Online berichtet:

Die Anzahl der Asylanträge in der EU ist im vergangenen Jahr erneut gesunken und auf das Niveau von vor 2015 gefallen. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, stellten im vergangenen Jahr 580.800 Menschen einen Erstantrag auf internationalen Schutz. Das seien elf Prozent weniger gewesen als im Vorjahr und sei mit dem Niveau von 2014vergleichbar.

Die Mehrheit der Asylbewerberinnen und Asylbewerber kam demnach – wie seit 2013 in jedem Jahr – aus Syrien. 2018 waren es insgesamt etwa 80.900 Menschen aus Syrien, fast die Hälfte von ihnen wurde in Deutschland registriert. Die zweitgrößte Gruppe waren Afghanen (41.000), gefolgt von Irakern (39.600).

Etwa ein Viertel aller Anträge auf Asyl wurden laut Eurostat bei deutschen Behörden gestellt. Das sind EU-weit mit Abstand die meisten. Darauf folgten Frankreich (110.500 Menschen; 19 Prozent), Griechenland (65.000; 11 Prozent), Spanien (52.700; 9 Prozent), Italien (49.200; 8 Prozent) und Großbritannien (37.300; 6 Prozent).

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Bingo
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Bingo

Klar doch, der größte Teil der Neuanträge auf Asyl in DE.
Für Mutti und ihre Bagage sind alle willkommen.

Fausti
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Fausti

Bei der vollen „Rundumversorgung“, was sich sicher schon per Handy herum gesprochen hat, da ist ja blöd, wer nicht nach Deutschland kommt. Nur für die Deutschen und vor allem den Steuerzahlern, die das erst einmal bewerkstelligen, ist oft kein Geld da. Da wird heraus gepresst, was nur geht. Aber jeder ist ja selbst schuld, wer die Altparteien noch wählt, das ist Fakt.

obo
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obo

Und wem soll diese Meldung, bei der die im Jahr 2018 gestellten Asylanträge mit 580.800 Fällen angegeben wurden jetzt beruhigen? Über eine halbe Million Anträge, noch nicht dazu gerechnet,die Anzahl der Illegalen, welche jährlich kommen. Aber diese Anzahl von fast 600.000 Anträgen mit der Anzahl aus dem Jahr 2014 auf eine Stufe zu stellen, ist eine erneute Lüge,welche uns untergeschoben wird.In der Zeit von 2004 bis 2010 wurden Asylbewerberleistungen vorwiegend als Wertgutscheine zur Verfügung gestellt. Die jährliche Anzahl der gestellten Asylanträge belief sich in diesen Jahren von 28018 bis 50152 Fälle.Nach dem Wegfall der Wertgutscheine und Leistungen nach Hartz 4… Weiterlesen »

leevancleef
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leevancleef

Es ist doch nachvollziehbar. Z. B. ein Afghane plant die Ausreise nach Europa in eine schöne Zukunft. Sofern er nicht verblödet ist, wird er Überlegungen anstellen: Wo kann ich unkompliziert hin und Asylantrag stellen? Wie kann ich auch bei Ablehnung trotzdem bleiben? Wie kann ich dann das Land verklagen und weiter Sozialleistungen einfordern, von denen die Einheimischen (Ungläubigen) nur träumen können? Wie kann ich meine Ehefrauen, Kinder und den kranken Opa nachholen, welche dann von den Ungläubigen versorgt / bezahlt werden müssen? In welchem Land kann ich die schon länger dort Lebenden beschimpfen, bespucken, beleidigen, zusammenschlagen, berauben und ihre Töchter… Weiterlesen »