Andreas Scheuer (CSU) ganz „volksnah“: 20% von Dieselumrüstungskosten müssen selbst getragen werden

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Nach „Wir schaffen das“ nun das nächste gebrochene Versprechen von Angela Merkel und der GroKo, im TV Duell vor der Wahl sagte die Bundeskanzlerin wörtlich: „Es ist völlig klar, dass die Automobilindustrie, für das, was sie angerichtet hat, zur Verantwortung gezogen werden muss.“ Und: „Wir sorgen dafür, dass die Autoindustrie die Verbraucher im Rahmen des Rechtlichen entschädigt.“

Nun kommt ein Wendehals-Getreuer, Andreas Scheuer, Verkehrsminister, von Wendehals-Seehofer daher und relativiert wieder alles, nachzulesen im Handelsblatt: […] Die Idee, die Scheuer als letzten Punkt genannt habe, lautete entsprechend: Bis zu einem Preis von 3000 Euro könnten sich die Hersteller an den Umrüstkosten beteiligen. Bis zu 80 Prozent sind im Gespräch, so dass der Kunde 600 Euro selbst zuzahlen müsste. […]

Warum das? Mit welcher Begründung? Achtet Herr Scheuer bei seinem Dienstwagen eigentlich auch da rauf? Und wird hier nicht einmal wieder merkelsche Lobbyistenpolitik betrieben? Warum bricht Frau Merkel hier wieder einmal ihr Wort? Oder ist es wieder einmal Auslegungssache? Wir sorgen dafür, dass die Autoverbraucher im Rahmen des Rechtlichen entschädigt, aber nicht zu 100%? Andreas Scheuer reiht sich hier wunderbar hinter seinem Dienstherrn Horst „Wendehals“ Seehofer ein, die CSU scheint nur noch für von-Woche-zu-Woche-Politik zu machen, ganz getreu von Konrad Adenauer: „Aber meine Herren, es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden. … „Was kümmert mich mein (törichtes) Geschwätz von gestern?

Ich freue mich schon auf die Wahl in Hessen, wo der Mann der braunen Badekappe ( damit ist keine politische Gesinnung gemeint ) Volker Bouffier, unter 30% kassieren wird, hoffentlich auch als Reaktion auf Merkels Minister-Umfall-Kabinett. Offensichtlich bin ich gar kein so dummer Mensch, habe ich doch die gleiche Meinung ( ohne sie vorher gelesen zu haben ) wie der Chef vom Bund der Steuerzahler: […] „Es ist völlig klar, dass die Automobilindustrie, für das, was sie angerichtet hat, zur Verantwortung gezogen werden muss.“ Und: „Wir sorgen dafür, dass die Autoindustrie die Verbraucher im Rahmen des Rechtlichen entschädigt.“ […]

Milliarden werden in der Autoindustrie verschoben, einkassiert und / oder weiter gereicht und wenn dann Milliarden an Strafzöllen anfallen, sollen es mal wieder die bezahlen, die am Wenigsten dafür können – die Endverbraucher, wie immer eigentlich bei Merkels Lobbypolitik. Gibt es eigentlich noch irgendjemanden in Merkels Reihen der sagt: ihr habt es verbockt, ihr tragt die Kosten? Schließlich werden die Gewinnausschüttungen auch nicht mit dem Endverbraucher geteilt, oder hat mal jemand gesehen, dass Autos Dank Milliardengewinnen billiger werden? Aber so ist nun mal Kapitalismus. Wenn die Gewinne ausschließlich in den eigenen Reihen bleiben, dann sollten gefälligst auch die Verluste in den eigenen Reihen gehalten werden. Und was toll wäre: wenn auch mal Versprechen von Merkels CDU, der Wendehals-CSU und der gesamten Gro-Ko gehalten werden, anstatt permanent den Bürger für dumm zu verkaufen.

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