Alice Weidel: Target2-Rekord von einer Billion – Exportmeister zahlt Exporte selbst!

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Die Target2-Forderungen der Bundesbank haben die Billionengrenze erreicht. Das heißt im Klartext: Eintausend Milliarden Euro deutsches Volksvermögen sind bereits ins Feuer geworfen worden, um den Euro künstlich am Leben zu erhalten. Einprägsamer als mit dieser Zahl lässt sich das Scheitern des Experiments Währungsunion kaum illustrieren.

Die Kapitalflucht aus den überschuldeten Südländern, die Staatsanleihenkäufe der Europäischen Zentralbank und die Finanzierung deutscher Exporte in den Euro-Raum durch die Bundesbank haben den Forderungssaldo in diese unverantwortliche Höhe getrieben. Weil die Forderungen nicht laufend ausgeglichen werden müssen, ist das Target-Verrechnungssystem faktisch ein Selbstbedienungsladen für Euro-Pleitestaaten. Die Bundesbank muss ihnen in letzter Konsequenz einen unbegrenzten zinslosen Dispokredit einräumen, für den letztlich die deutschen Steuerzahler geradestehen.

Ökonomen gehen davon aus, dass die Forderungen schon jetzt uneinbringlich sind und das Geld praktisch weg ist. Dadurch ist ein gigantisches Erpressungspotenzial entstanden, das Deutschland zwingt, das Euro-Experiment mit immer neuen Zugeständnissen weiter am Leben zu erhalten.

Die Bundesregierung ist es den Bürgern schuldig, auf einen schrittweisen Ausgleich dieser Forderungen zu dringen und auf einer Absicherung durch reale Werte für den Fall eines Euro-Crashs zu bestehen. Dass insbesondere Bundesfinanzminister Olaf Scholz dazu noch immer keinerlei Anstalten unternimmt, ist ein unentschuldbares Versäumnis und sträflicher Verrat am Steuerzahler.

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