Alice Weidel: Märchenstunde auf „Welt“ – Von wegen gelungene Integration!

1987

Knapp 29 Prozent aller Einwohner Nordrhein-Westfalens haben Migrationshintergrund. Während vielen das Bundesland aufgrund der Kriminalitätsstatistik, der Parallelgesellschaften und nicht zuletzt wegen der überbordenden Clan-Kriminalität als failed state ansehen, läutet NRW-Integrationsminister Stamp die Märchenstunde ein.

Gleich fünffach fällt das Wort „positiv“ in seinem aktuellen Bericht. Überall laufe die Integration ganz hervorragend, lediglich die türkischen Bewohner neigten etwas der Abschottung zu und blieben lieber unter sich. Auch ansonsten gäbe es hier und da nicht näher beschriebene „Eintrübungen“. 5,1 Millionen von 18 Millionen Menschen haben in Deutschlands größtem Bundesland einen Migrationshintergrund.

Im krassen Gegensatz zu den Jubelrufen stehen die Hilferufe aus Duisburg, Essen, Dortmund oder Gelsenkirchen. Dort suchen Deutsche in Scharen das Weite, weil sie sich unwohl und fremd zwischen all den Zuwanderern fühlen. Eine diesbezügliche Differenzierung bleibt die Sonderauswertung schuldig. Auch schon länger in NRW lebende Migranten meiden Nachbarschaften mit Parallelgesellschaften und auch Anmeldungen an Schulen mit hohem Zuwandereranteil unterbleiben. Alles in Ordnung? Mitnichten, Herr Integrationsminister Stamp!

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