Alice Weidel: Die Enteignung der Sparer geht auch in diesem Jahr weiter!

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Nach Jahren der Durststrecke hinsichtlich des Leitzinses keimte in den letzten Monaten eine vage Hoffnung auf. Würde Draghi endlich von der Null-Linie abrücken und den Sparern endlich Plus-Zinsen einräumen? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit im gängigen geldpolitischen Verlauf – methodisch unterstützt durch die sogenannte Taylor-Regel. Diese prüft neben anderen Faktoren ab, wie ausgelastet eine Volkswirtschaft ist und berechnet auf Grundlage dessen, ob die Zinsen richtig liegen oder sogar höhere Sätze notwendig sind. Für Deutschland würde das zukünftig ein Plus von 3,8 Prozent bedeuten.

Jahrelang galt sie als unumstritten, doch inzwischen ist die Geldpolitik der EZB dermaßen überhitzt, dass die Formel, die insbesondere Veränderungen wie Inflation und Arbeitsmarkt berücksichtigt, nicht mehr ausreicht. Nun setzt man zusehends auf die Orphanides-Regel, die Inflationsprognose und tatsächliche Inflation miteinander vergleicht.

Es steht quasi fest, dass in diesem Jahr mit keinen Zinsanhebungen mehr zu rechnen ist, selbst die Finanzmärkte haben inzwischen reagiert und stellen sogar mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent eine weitere Zinssenkung in Aussicht. Katastrophale Aussichten. Für die Sparer bedeutet das weiterhin eine Enteignung und das sich Auflösen jeglicher konservativer Altersvorsorge. Die EZB macht insbesondere Deutschlands Bürger bettelarm. Zeit, die wilde Party der Finanzjongleure zu verlassen, bevor die laxe Geldpolitik unser Land vollends ruiniert.

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Was braucht der DE Michel Zinsen, der soll blechen, bis er um fällt ! (Sarkasmus off)