Algerier greifen Sicherheitsmitarbeiter an – Azubis der Bundespolizei schreiten ein

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SCHWEINFURT. Am Freitagabend haben zwei Algerier den Sicherheitsdienst eines Einkaufszentrums angegriffen, nachdem diese sie aus dem Gebäude verweisen wollten. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitt hierbei leichte Verletzungen. Gemeinsam mit drei zufällig anwesenden Bundespolizisten in Ausbildung wurden die beiden Beschuldigten schließlich gebändigt. Nun ermittelt die Schweinfurter Polizei.

Weil sie den Angaben des Sicherheitsdienstes nach Frauen angepöbelt hatten, hatten Mitarbeiter des Einkaufszentrums gegen 19.45 Uhr vor, zwei Männer aus dem Einkaufszentrum in der Schrammstraße zu verweisen. Die beiden Beschuldigten, weigerten sich jedoch zu gehen und versuchten, die beiden Sicherheitsmänner zu schlagen.

Zudem griffen die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer einen der Angestellten des Sicherheitsdienstes gemeinsam an. Dieser stürzte zu Boden und zog sich leichte Verletzungen an den Knien zu. Drei Auszubildende der Bundespolizei, die sich in ihrer Freizeit in dem Einkaufszentrum aufhielten, eilten nun zu Hilfe. Sie unterstützen dabei, die Beschuldigten in einen Raum des Sicherheitsdienstes zu bringen. Von dort wurde die Schweinfurter Polizei verständigt, die nun unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch ermittelt.

Der 22-jährige Beschuldigte konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Der 20 Jahre alte Beschuldigte musste kurzfristig wegen einer Schwellung im Gesicht medizinisch behandelt werden und wurde, da ein Alko-Test ein Ergebnis von über 1,2 Promille brachte, zur Ausnüchterung anschließend in die Arrestzelle verbracht.

  • Gerd Töpfer

    Die Azubis werden wohl jetzt wegen rechten Tendenzen ihren Job verlieren. Außerdem erwartet sie eine, wegen was auch immer, Strafanzeige.