AfD prüft: Kann der Brexit ein Beispiel für Deutschland sein?

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Dr. Hugh Bronson ist stellvertretender Sprecher des AfD Landesverband Berlin und ein Kritiker der Europäischen Union. Den Brexit sieht er auch als Sieg aller Euroskeptiker. Im Interview mit RT Deutsch spricht er über die Pläne der AfD, ein ähnliches Referendum in Deutschland anzugehen.

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  • laboe-laboe

    #34 laboe (25. Jun 2016
    10:59) PI – Nachrichten

    Mir fiel auf, dass gestern bei vielen Zeitgenossen ein Heulen und
    Zähneklappern einsetzte. Allen voran die sogenannten
    Spitzenpolitiker Europas.

    Nar klar, sie werden sich um ihre reichen Pfründe Sorgen machen
    müssen.

    Dann wurden junge Menschen gezeigt, die allesamt für das
    Europäische Parlament arbeiten.
    Sie sind ‚Trainees‘, usw. –
    Sie Alle machen sich große, große Sorgen um ihre goldene Zukunft. –
    Kein Wunder, sie sitzen ebenso wie der Riesentross an Politikern
    unter einer gläsernen Glocke und werden nicht wirklich wissen, was
    in den einzelnen Ländern, ihrem eigenen Heimatland mächtig schief
    läuft.

    All diese überaus verängstigten Menschen sehen nur bis zu ihrem
    Tellerrand, und nicht darüber hinweg.

    Steigende Kinderarmut, steigende Altersarmut, soziale Abstiege,
    explodierende Kriminalitätsraten, einbrechende Wirtschaften,
    ungezügelte, oftmals die demokratische Ordnung bedrohende
    Zuwanderung – all das wird dort, nicht gesehen.

    Gesehen werden nur die vermeintlich eigenen Nachteile.

    Und Diejenigen, die sich wegen evtl. Handelsschranken, erneuter
    Grenzen Sorgen machen, die kann ich absolut beruhigen.

    Wir hatten bereits ein erfolgreiches, sehr gut funktionierendes
    Modell einer Handelsunion.
    Dies war die EWG – die Europäische
    Wirtschaftsgemeinschaft.
    Gründungsmitglieder: Bundesrepublik
    Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg.

    Später folgte Irland, Großbritannien, Dänemark.

    Der grenzüberschreitende Handel innerhalb dieser Länder
    florierte von Anfang an. Die Grenzen, sowie die Zollabwicklung dort
    stellten nie ein wirkliches Hindernis dar.

    Die EU hat es in ihrer Großmannsucht versäumt, nach diesem
    Erfolgsmodell zu handeln.

    Sondern hier mussten weltfremde, abgehobene Politiker ihre
    Selbstverwirklichung ins Spiel bringen. Das Ergebnis ist heute
    bekannt.

    Vielleicht kriegt die EU durch den Austritt Großbritanniens ja
    noch einmal ‚die Kurve‘, – die Kurve, die sie z.B. bei Gurken
    nicht erlaubt hat.

    Politiker aller Couleur überschlagen sich derzeit mit den
    Erkenntnis – Bekundungen, dass ja wahrhaftig VIELES innerhalb der
    Europäischen Union im Argen liegt.

    Ich frage mich allen Ernstes, weshalb so etwas der kritische,
    beunruhigte Bürger schon seit Jahren erkennen konnte? – Und zwar
    mit gutem, sehr gutem Sachverstand.

    Politiker wollen plötzlich und ab jetzt vom Baum der Erkenntnis
    genascht haben?

    Ich bezweifele dies ganz stark, und ich zweifele einmal mehr an
    der Glaubwürdigkeit der politischen Kaste.

    Sie hat eben genau die EU politisch begründet, – nicht für
    Bevölkerungen und deren Belange.
    Sie haben die EU ausschließlich
    nach ihrem Gusto geformt, immer den eigenen Vorteil, den eigenen
    Nutzen fokussiert im Blick.

    Der Blick für das Wesentliche, für die Bedürfnisse der Menschen
    ging ihnen verloren, falls er überhaupt jemals vorhanden war.

    Brüssel und Luxemburg mit seinem monströsen Personal-Tross, mit
    seinen gigantischen, absurden Bauten, dies alles erinnert schon sehr
    stark an das selbstherrliche Wesen eines Sonnengottes.

    Und dieser gefräßige Moloch EU, nun windet er sich.

    Vielleicht spürt er, dass ein Stück Rückzug für alle
    Beteiligten das beste wäre, aber vielleicht wird er auch noch ein
    Stück unberechenbarer.

    Wir, die Menschen hierzulande, wir haben es schon noch in der
    Hand, diese Entwicklung mitzubestimmen.

    Auch wenn man uns derzeit immer mehr zu entmündigen versucht, –
    lasst es uns entschieden abwehren.

    Die Menschen in Großbritannien haben eine Entscheidung getroffen,
    wenn auch mit knapper Mehrheit.

    Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Weichen in die
    richtige Richtung gestellt wurden.

    Großbritannien wird sich auf seine Stärken besinnen und sie
    werden ein WIR-GEFÜHL entwickeln, dass sie in eine gute Zukunft
    trägt. ‚Rule Britannia‘( einfach ‚mal reinhören – you tube)
    ist vollkommen zu Recht die Hymne der Briten.

    Sie werden die Früchte einfahren.

    Und ein Stück dieser Zuversicht, dieses Kampfeswillen um
    Unabhängigkeit, Gerechtigkeit und auch um ein Stück Freiheit, –
    das sollten wir auch für in Anspruch nehmen.

    Europa existiert – und ohne politischen Missbrauch sicherlich
    wieder erheblich besser.

    Eine gute Zukunft – für uns, für unsere Kinder.