AfD Norderstedt: Vier neue Häuser für „Flüchtlinge“ – Kosten 25 Millionen Euro

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So soll die Asylbewerberunterkunft am Buschweg in Norderstedt aussehen. GRAFIK: Hans-Ulrich Zöllner – Architekten/FOTOS: Christopher HERBST

Das Abendblatt (Artikel – Archiv) berichtete, dass die Stadt Norderstedt bis zu vier neue Häuser für Geflüchtete bauen wird. Hierzu einen Kommentar von Michael Wiedemann, Vorstandsmitglied im AfD Stadtverband Norderstedt:

Die ersten „Flüchtlingsunterkünfte“, oder sollte man besser sagen „Luxusappartements“, werden Ende kommenden Jahres fertiggestellt.

Balkon, Terrasse, komplett eingerichtet mit Küche und Bad und Tiefgaragenabstellplatz fürs Auto – Herz was begehrst du? Der Spaß soll 25 Millionen kosten und ist ausschließlich Migranten vorbehalten

– nicht für Deutsche gedacht, aber  mit deutschen Steuergeldern gemacht –

Wie kommt sich bei diesen Plänen der Stadt eine Norderstedter Familie vor, die mit Kurzarbeit kämpft, vielleicht von Kündigung des Arbeitsplatzes bedroht ist oder in Zeiten von Corona nicht weiß, wie es in den nächsten Wochen und Monaten mit Ihnen weitergehen soll?

Diese Ignoranz und Arroganz von Teilen der Norderstedter Politiker sucht ihres Gleichen.
Für wen sind diese eigentlich da?
Wem fühlen diese Politiker sich verpflichtet?
Welche Werte für ihre Stadt und ihre Bewohner bestimmen ihr Handeln?

An der Spitze der politischen Bewegung eine Sozialdezernentin, die meint, es sei Migranten nicht zumutbar zu mehreren in einer Wohnung zu leben – wegen des Konfliktpotentials. Was wird denn deutschen Mitbürgern zugemutet?

Man betrachte sich die vielen Menschen in Norderstedt, die in prekären Wohnverhältnissen leben müssen; die  Alleinerziehenden, Kleinstrentner, Erwerbsgeminderten usw., die viele Jahre lang auf einigermaßen angemessenen Wohnraum warten müssen, ohne Erfolg. Man kann das Handeln einer Vertreterin der Stadt diesen Menschen gegenüber nur als wenig emphatisch, um keine andere Formulierung zu wählen, bezeichnen.

Was sollen die Menschen in den Heimatländern der Migrationsbewegung denken? Ein Syrer z.B, der versucht, sein Land wieder auf Vordermann zu bringen, damit die Alten und Kranken dort einigermaßen menschenwürdig leben können und auch eine Zukunft haben. Bilder von Luxusmigrantenstätten in Norderstedt müssen ihn doch geradezu zur Abwanderung auffordern,  was die Katastrophen in seinem Land noch viel größer macht.

– Norderstedt ist dabei, ein unsägliches Bild einer verfehlten Asylpolitik zu liefern –

Man fragt sich, was noch alles möglich ist. Asylpolitik muss vorübergehende Hilfe in einer Notlage sein, keine langanhaltende Luxusalimentierung auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

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