AfD kontert auf Kommentar von Heiko Maas

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Es hat nicht lange gedauert und der AfD Kreisverband Ravensburg kontert auf den Gastkommentar von Heiko Maas auf Spiegel Online, dessen Darstellungen über den Konkurrenten strotzen nur so vor Diffamierung und Stigmatisierung, wobei die inhaltliche Auseinandersetzung von Herrn Maas sich wie üblich als die gewohnte Polemik entpuppte. Eine Breitseite nach der anderen wird abgeschossen, mit den üblichen Blendgranaten wie etwa fremdenfeindlich, weltoffen, vorgestern, der Genderwahn wird attackiert, Maas vergleicht mit Putin, Trump und Erdogan, redet von der trüben deutschen Vergangenheit. Die AfD ist für Maas unmöglich, weil sie zurück zur Atomkraft will. Aber hat die EU nicht just die Atomkraft als wichtig für die Zukunft bezeichnet?  Muss man Heiko Maas überhaupt ernst nehmen? Es sind solche Aussagen die eher die AfD stärkt als schwächt, demzufolge wird die AfD für jede arrogante Aussage dieser Art, dankbar sein. Nachfolgend die Antwort vom AfD Kreisverband Ravensburg, die auf FB veröffentlicht wurde:

Seit den jüngsten Landtagswahlerfolgen der AfD ist der etablierte Politbetrieb aufgescheucht, wie ein Hühnerstall, in den man den Fuchs hineingelassen hat. Von Angela Merkel über Olaf Scholz und Sigmar Gabriel bis Heiko Maas fühlen sich nun alle in öffentlichen Selbsttherapie-Sitzungen genötigt, etwas über den richtigen Umgang mit uns von sich zu geben. Immerhin ist der Grundtenor fast aller Wortmeldungen die Aufforderung, mit der Hetze und üblen Nachrede gegen uns aufzuhören und sich endlich programmatisch mit uns auseinander zu setzen. Angeblich sei dies erst jetzt möglich, da wir zuvor ja nur über Programme der AfD-Landesverbände verfügt hätten.

Ein Höhepunkt dieser neuen Strategie ist der Gastbeitrag von SPD-Justizminister Maas auf Spiegel-Online. Der Saarländer, der in seiner Midlife-Crises gerade seine Familie verlassen hat und mit einer Schauspielerin durchgebrannt ist, schafft es dort tatsächlich einen mehrspaltigen Artikel ohne Forderung nach Einsatz des Verfassungsschutzes abzusondern. (Damit entlarvt er seine diesbezügliche Forderung übrigens als üble Hetze seinerseits.) Dafür teilt er aber sonst ganz ordentlich aus. Für ihn geht es in Sachen AfD um nicht mehr und nicht weniger, als die Frage, ob wir ein „modernes und weltoffenes Land [bleiben], oder […] eine Nation verkniffener Spießer [werden], die ihr Heil in der Vergangenheit sucht?“ Das AfD-Programm sei „der Fahrplan in ein anderes Deutschland, in das Deutschland von vorgestern“.

Weiter meint er, dass es „schwer“ sei, „ mit Menschen zu diskutieren, die Fakten ignorieren, überall „Elitenbetrug“ oder „Lügenpresse“ wittern und ihre Realität aus den Verschwörungszirkeln des Internets zusammenklauben“. Nun, wenn er dies für problematisch hält, sollte er vielleicht erst einmal bei sich selbst anfangen. Es beginnt schon mit der für einen Minister peinlichen Unkenntnis der deutschen Geschichte: so spricht er in seinem Beitrag z.B. von „zwei Weltkriegen auf deutschem Boden“, obwohl der erste die Reichsgrenzen niemals erreicht hat. Weiter unterstellt er uns, die EU auflösen zu wollen, dabei ist unser Anliegen klar, wie das der stärksten Parteien in immer mehr europäischen Ländern, die EU zu reformieren und auf ihren für alle nützlichen Kern als Wirtschaftsunion zurück zu führen. Nichts hat der Akzeptanz der EU mehr geschadet, als die von Sozial- und Christdemokraten befeuerte EU-Brüsseler und leider inzwischen auch EZB-Frankfurter Übergriffigkeit.

Darüber hinaus kreidet er uns ausgerechnet in Zeiten, wo hunderte „junge Deutsche“ im Irak und Syrien in den „Heiligen Krieg“ ziehen, an, „zum Blutsrecht von 1913“ zurückkehren zu wollen – zu einem Staatsbürgerschaftsrecht, das vor allem auf der Abstammung (und Loyalität) eines Einwohners fußt. Ja hat sich das neue Staatsbürgerschaftsrecht, das unterschiedlos jedem, der in Deutschland geboren ist und dessen Eltern seit acht Jahren legal hier leben, den deutschen Pass zu spricht, denn seiner Meinung nach bewährt?! – Man musste sogar die Erlaubnis des Doppelpasses nachschieben, damit es nicht gänzlich zum Ladenhüter wurde. Und wem nützt eine Staatsbürgerschaft, die immer öfter weder von dem damit Beschenkten noch durch die „Ureinwohner“ als „einendes Band“ empfunden wird?! – Doch wohl nur der eingewanderten Kriminalität!

Ansonsten wittert Herr Maas noch „biologistischen Rassismus“, wenn die Sorge vor dem in vielen (Groß-)Stadtteilen schon greifbaren „ethnisch-kulturellen Wandel“ formuliert wird. – Dass auch die Erosion unseres Bildungssystems und die Ausbreitung der Kriminalität damit im Zusammenhang steht und dass Integration an mathematische Grenzen stoßen kann, kommt ihm freilich nicht in den Sinn. – Oder er sieht durch uns die Religionsfreiheit bedroht, wenn wir keine stadtbildprägenden Moscheen möchten. Doch sollten es funktionale Zweckbauten für eine Religion mit ungeklärtem Verhältnis zum westlichen Wertekanon, nicht auch tun?!

Weiter kreidet Heiko Maas uns an, gegen die Erbschaftssteuer zu sein. Nun eine Gesellschaft, in der sich wieder jeder zwei Kinder leisten kann und will kommt auch weitgehend ohne Erbschaftssteuer aus, kann sie doch auch auf ständig neue Wellen von meist besitzlosen Einwanderern verzichten. In einer solchen Gesellschaft, wie die AfD sie anstrebt, kann die Besitzverteilung auch über Generationen im Lot bleiben. Nicht zu vergessen: Werte, die von Familien geschaffen wurden, entstanden aus Versteuertem. Und Grunderwerbsteuer verteuert auch für die „kleinen Leute“ den Wohnungserwerb!

Am frechsten ist in dem Meinungsbeitrag aber die Behauptung des SPD-Politikers, dass die AfD „die Frau an den Herd und den Mann auf die Jagd“ schicken wolle und damit „frauenfeindlich“ sei. Es ist vielmehr das Leitbild unseres Politik-Mainstreams, das frauenverachtend ist und darüber hinaus Kleinstkinder schon nach dem ersten Lebensjahr in „staatliche Aufzuchtstationen“ zwingen will. Sogenannte „moderne“ Politiker sollten sich dringend von ihrer einseitig durch Karrierefrauen geprägten Weltsicht lösen, und mit den 80 Prozent Frauen reden, die – zumindest so lange ihre Kinder klein sind – nur arbeiten, um zu überleben. Für diese Frauen muss es mehr Freiräume, sowie gesellschaftliche Anerkennung geben – und mindestens eine ordentliche Rente!

Nein, Herr Maas, so werden Sie uns nicht beikommen! – Das, was Ihresgleichen aus unserem Deutschland gemacht hat ist nicht „weltoffen und liberal im Innern, gute Nachbarn und friedliche Partner nach außen“. Längst marschiert eine von Ihnen mit aufgehetzte „rote SA“ in Ihrem angeblich so „liberalen“ Land gegen uns Andersdenkende. Und der nicht nur für Griechenland zum Fluch gewordenen Euro oder die angestrebte Einwanderer-Zwangsverteilung in Europa haben auch nichts mit „guter Nachbarschaft“ zu tun! Ein Deutschland, das dem übrigen Europa immer öfter wie ein Geisterfahrer erscheint, der ihm aus Richtung Berlin entgegen kommt, ist alles andere als „modern“, sondern tatsächlich gestrig.

Ja, die AfD steht für ein „anderes Deutschland“, nämlich eines, das sich wieder auf seine Wurzeln, seine Stärken und seine Toleranz für andere europäische Mentalitäten und Gesellschaftsordnungen besinnt. Was Herr Maas mit „Rückwärtsgewandtheit“ verwechselt ist in Wahrheit ein „zurück in die Zukunft“.

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E. E.
Gast

Auch wenn wir in die 50ziger Jahre zurück gehen, mit Maas gehen wir zurück ins tiefste Mittelalter durch den Islam!

Szykowski Manfred
Gast
Genau das ist das Ziel der sogenannten „Neuen-Welt-Ordnung“, Europa und seine Menschen wieder zurück in’s tiefste Mittelalter zu versetzen, zurück zu Pferd und Pflug ! Und für ein solches zukünftiges Agrarland einschl. gentechnisch veränderten Lebensmittel-Rohstoffen à la Monsanto & Co. braucht man dann auch keine hochbezahlten deutschen Akademiker mehr, sondern es reichen arme ungebildete Araber und Afrikaner als zukünftige 1-€-Sklaven auf dem Felde, die nur stumpfsinnig hinter Pferd und Pflug ohne Widerworte herzulaufen haben. In Summe sollen innerhalb der nächsten Jahre 70 Millionen Zuwanderer aus Arabien und Afrika als Neubürger Deutschlands und Europas kommen – fragt sich nur, wo dann… Weiterlesen »
akivoeg
Gast

Guter Artikel, Bravo. Zum Maas muss ich wohl nichts schreiben.

Szykowski Manfred
Gast

Höchstens noch, der/das Maß ist voll !

Franz Gans
Gast

Es ist nichts schlechtes an dem alten Deutschland. Ich bin in den 70er Jahren aufgewachsen und ich muss sagen ausser Cellphones und Personal Computern sehe ich heute nicht’s ohne das ich nicht auskommen koennte. Die letzten 30 Jahre haben kulturell und politisch eine Verschlechterung dargestellt.

Ja, frueher war Deutschland besser, und ich habe damit keine Probleme. Ein Deutschland, das multikulturell ist und in dem eine moerderische ideologie wie der Islam Macht gewinnt, verdient diesen Namen nicht mehr.

Szykowski Manfred
Gast

„Wenn Multikulti heißt, dass wir unsere Wertmaßstäbe aufgeben sollen, dann ist Multikulti ein Irrweg. Wenn Multikulti heißt, dass Vielfalt und Vernetzung mehr denn je unser aller Leben prägen, daheim und international, dann ist Multikulti Realität.“
(Guido Westerwelle)

BW
Gast

Lieber zurück in die 80er als in die Steinzeit. In den 80ern lies es sich gut leben, besser als heute, ich war dabei.

Szykowski Manfred
Gast

Ich bin ein Kind der 50er Jahre und schaue mir dieses alte historische Video meiner wunderschönen Heimatstadt immer wieder gerne an …
https://www.youtube.com/watch?v=UC0Bd6RIaEM

Patrick
Gast

Was der absondert ist einfach nur peinlich. Er und seine Genossen wurden vom eigenem Volk in die Ecke gedrängt und das Wissen sie auch. Was sie nicht wissen ist das ihre dummen Äußerungen keinen von denen besser dastehen lässt. Ich sag nur. Immer weiter Herr Maas. Sie können es eh nicht mehr ändern. 

Szykowski Manfred
Gast

Der macht das auch nur deshalb, weil er beim Job-Center nicht auf der Bank sitzen will ! 😉

Elisabeth Schwabe
Gast

Grunderwerbsteuer verteuert nu für die „kleinen Leute“ den Wohnungserwerb!..
Steuerschlupflöcher gibt es für Immobilienhaie! Die werden befreit von der Grunderwerbssteuer!
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