AfD: Fake-News vom Feinsten! Deutsche angeblich finanziell so zufrieden, wie noch nie seit 2000

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Die Lücke zwischen Arm und Reich wird immer größer. Die Mittelschicht löst sich sukzessive auf, aber alle sind zufrieden? Lächerlich!

Wen haben sie da nur befragt? Die Senioren, die in den Städten im Müll wühlen, um ein paar Pfandflaschen zum Aufbessern der schmalen Rente zu finden? Oder die Alleinerziehende, die auf zwei Jobs angewiesen ist, damit sie ihre Wohnung nicht verliert? Waren es am Ende die Familien, für die der Staat viel zu wenig tut? Eventuell das Heer der Spitzensteuerzahler, das beinahe jeden zweiten Euro weggenommen bekommt?

Sogar manche Durchschnittsverdiener müssen sich Ende des Monats bei den Tafeln anstellen. Die Kinderarmut ist auf Rekordhoch, und vielen betagteren Menschen bliebt nicht mehr als die karge Grundsicherung. Wohneigentum ist für viele Deutsche längst ein unerfüllbarer Traum. Dennoch: 63 Prozent der Befragten beurteilen ihre finanzielle Lage als „gut“ oder „sehr gut“. 8 Prozent sehen die eigene Situation als „schlecht“ oder „eher schlecht“ an. Interessanter Nebenaspekt der Umfrage: Die Zufriedenheit ist in Hessen am allergrößten. Wie passend angesichts der nahenden Landtagswahl!

Ausgeplündert durchs Finanzamt, versteckte Steuern wie die GEZ oder IHK, dazu die galoppierenden Kosten bei der Energiewende und die steigenden Preise bei Miete, Heiz- und Brennstoffen sowie Lebensmitteln und nicht zuletzt die verheerende Null-Zins Politik der EZB – jedes Jahr bleibt weniger Geld im Porte­mon­naie. Viele beurteilen gerade ihre finanzielle Zukunft als düster. Da sind Fake-News wirklich fehl am Platz!

Stattdessen müssen Entlastungen für die Bürger her, vor allem für Familien. Die Rente sollte nicht noch einmal versteuert werden müssen. Erst dann entspannt sich die Lage, sodass tatsächlich genug Geld übrig bleibt.

Die angebliche Umfrage auf: Der Spiegel

Die Realität – EZB-Umfrage: Deutsche sind die Ärmsten im Euroraum

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