Ärger in der Eifel: 60 Flüchtlinge für ein 90 Seelen-Dorf | NIUS Original

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Das Einzige, was es in Michelbach in der Vulkaneifel gibt, ist Ruhe: kein Geschäft, keine Kneipe, keine Schule, nicht einmal Handyempfang. Die 90 Bewohner des Dörfchens lieben ihre kleine Idylle – und sie fürchten um sie, weil der Landkreis 60 Flüchtlinge dort unterbringen will. Ein leerstehendes Hotel, in dem früher Wanderer und Radfahrer unterkamen, will SPD-Landrätin Julia Gieseking zur sogenannten Gemeinschaftsunterkunft machen. Heißt: nur eine Zwischenstation für die Asyl-Bewerber, kein Anreiz, die Sprache zu lernen oder nicht in das Dorf zu integrieren. Es gibt große Sorgen, Ängste, Befürchtungen. NIUS war vor Ort und dokumentiert, wie sich eine Dorfgemeinschaft gegen die konkreten Folgen der deutschen Migrationspolitik wehrt.

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3 Kommentare
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FX9799
FX9799 (@fx9799)

Einfach mal Wahlergebniss BTW 21 zu 17 ansehen.

D2-W2
D2-W2 (@d2w2)

„Wir sind keine Rassisten und haben nichts gegen diese Leute und auch keinerlei Vorurteile. Aber die Frauen heulen und wir fühlen uns jetzt schon nicht mehr sicher.“

Nächste Woche dann wieder eine Demo ‚Michelbach ist bunt‘.

FX9799
FX9799 (@fx9799)
Antwort an  D2-W2

Das meint ich meim Kommentar.
Es muß noch schlimmer kommen.
Nicht Mord, noch Bann, noch Kerker,
Noch Standrecht obendrein,
Es muß noch kommen stärker,
Wenn’s soll von Wirkung sein.

Zu Bettlern sollt ihr werden,
Verhungern allesamt.
Zu Mühen und Beschwerden
Verflucht sein und verdammt.

Euch soll das bißchen Leben
So gründlich sein verhaßt,
Daß ihr es weg wollt geben
Wie eine schwere Last.

Dann, dann vielleicht erwacht doch
In euch ein neuer Geist,
Ein Geist, der über Nacht noch
Euch hin zur Freiheit reißt!

Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874)