Adieu Sommermärchen: Spiegel-Bericht über Kanaken, Kartoffeln und Grabenkämpfe im DFB-Team

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Welch eine diebische Freude mich gepackt hat, als ich das gelesen habe. Erst das sogenannte Sommermärchen eine Farce mit bis heute ungeklärten, korrupten  Machenschaften. Das frühe Ausscheiden bei der WM, ich habe mich gekringelt vor Lachen bei dieser Multikulti-Millionärstruppe, denen nur ihr Lebensstil wichtig ist und sonst nichts. Und nun das grandios Folgende:

Offensichtlich hat es der Spiegel einmal geschafft, einen halbwegs objektiven Bericht zu schreiben, eine enorme Seltenheit bei diesem widerlichen Hetzblatt. Aber auch wenn es einmalig zu sein scheint, Positives soll auch nicht vom Spiegel unerwähnt bleiben, vielleicht verkaufen sich ja wieder zwei Spiegel mehr. Ich habe es in der Kreiszeitung gelesen:

[…] Besagter Spiegel-Bericht gießt nun in mehrfacher Hinsicht Öl ins Feuer. Zum einen soll demnach Löw keineswegs fest im Sattel sitzen. Und zum anderen soll es in der Nationalelf tiefe Gräben geben. Der Spiegel schreibt, er habe mit Trainern, Beratern, Klubchefs, Managern, Spielern und DFB-Insidern gesprochen. Sowohl der entstandene Artikel als auch die Liste der anklagenden Punkte sind lang (…)In dem Bericht ist von einer „großen Trennlinie“ im Team die Rede. „Vereinfacht gesagt“, berichte ein Insider, „geht es um den Unterschied zwischen Kanaken, wie sie sich selbst nennen, und Deutschen / Kartoffeln.“ Zur ersteren Gruppe gehören laut Spiegel Jerome Boateng, Leroy Sané, Mesut Özil, Ilkay Gündogan und Antonio Rüdiger. Und, obwohl er anders als die Genannten keinen Migrationshintergrund hat, Julian Draxler. […]

Also all die ehrenwerten Spieler, die Deutschlands Werte vertreten sollen. Nur komisch das nicht irgendwelche Brillengestelle, postmoderne Turnschuhe oder das böse Gangster-Rapper-Image dazugehört. Das kann nur ein schlechter Scherz sein. Alles mehrfache Multimillionäre, welche mit Luxusautos, mehrfachen Abermillionenwechseln etc. auf sich aufmerksam machen, bestes Beispiel: Julian Draxler. Anstatt loyaler Star und Publikumsliebling auf Schalke zu werden, lieber mit einer Millionenablösesumme ins unbedeutende Wolfsburg wechseln, eine Stadt, die niemand kennen würde, wenn VW nicht da wäre, um dann ratzfatz in die nächste Söldnertruppe in Paris weiterzuziehen. Boateng, den ich auch nicht als Nachbar haben möchte, fällt eher mit peinlichen Brillengestellen, Lifestyle-Magazinen und primitivstem Rap auf. Liroy Sané, 50 Millionen für den nächsten Schalke-Liebling, auch er landet in der von irgendeinem Scheich finanzierten Söldnerhochburg, nämlich bei Manchester City. Antonio Rüdiger, keine Ahnung was der besonders gut kann, aber auch er steht ja wohl kaum, wie niemand von den selbsternannten Kanacken für irgendeinen Wert. Das alles begnadete Fußballer sin, steht außer Frage, das jetzt jedoch solche Grabenkämpfe offen zu Tage treten, ist doch im doppelmoralistischen Buntland höchst erfreulich.

Ein Thomas Müller, loyaler FC Bayern Spieler, wird ausgelacht wegen seiner bodenständigen Art, ein Mats Hummels ist auf einmal „Klassensprecher“, nur weil er wahrscheinlich so schlau ist wie die ganzen billig tätowierten, Lifestyle- und Modemillionäre. Das ist vorbildlich für Deutschland, da hat Luxus-Jogi volle Arbeit geleistet? Wie schnell doch ein Märchen zu Ende sein kann, ich freue mich unendlich darüber. Und was hat der Spiegel über Jogi herausgefunden?

[…] Ein nicht namentlich genannter Verbandsmitarbeiter beklage, es sei mitunter nicht einfach gewesen, Löw ans Telefon zu bekommen, auf E-Mails habe er oft erst spät geantwortet. DFB-Präsident Reinhard Grindel habe keinen Draht zur sportlichen Leitung, auch nicht zu Spielern und Bundesliga-Entscheidern, die Einfluss auf Löw hätten. […]

Na da erinnere ich mich doch schnell dran, als durchgesickert ist, dass Löw, Bierhoff etc. zur Vertragsverlängerung eine Million Euro on top haben wollten. Da weiß man auch gleich worum es geht, wie bei seinen Kanaken und Kartoffeln auch nur geht und damit hat Uns-Jogi bestimmt nicht gerechnet, bestimmt genauso wenig wie das vorzeitige Ausscheiden „Die Mannschaft“ bei der WM.

Typisch deutsch – mehr Schein als Sein, die Doppelmoral allgegenwärtig und wie schon erwähnt: die nächste, ehemals makellose Illusion „aller Deutschen“ geht vor die Hunde. Die wahren Probleme nicht wahrhaben wollen, um dann typisch dummdeutsch, mal wieder vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Ich lache mich kaputt.

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Zu dieser Pleitemanschaft,erübrigt es sich, auch nur ein Wort darüber zu schreiben.