Abstruser Plan: FDP will Lehrermangel mit geflüchteten Lehrern bekämpfen

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Symbolbild

Die FDP will den Lehrermangel in Deutschland mit geflüchteten Lehrern bekämpfen. Bei allem Verständnis für den Lehrermangel, ist es nicht eher leichtsinnig, Personen, die womöglich gebrochenes Deutsch bzw. Kauderwelsch sprechen und aus einem anderen Kulturkreis stammen, deren Vergangenheit (Selbstauskunft?) und Lebenslauf (gerade in Anbetracht gefälschter Diplome, Uni-Abschlüsse und Arbeitszeugnisse?) man nicht lückenlos überprüfen kann, von denen man praktisch nichts weiß, auf die Kinder/Jugendlichen loszulassen, dass geradezu einem Experiment auf Kosten der Schüler gleicht?

Welt.de berichtet:

Angesichts des Lehrermangels in Deutschland schlägt die FDP vor, das Potenzial von geflüchteten Pädagogen zu nutzen. Die Liberalen wollen noch vor Weihnachten einen Antrag in den Bundestag einbringen. In dem Papier  fordert die FDP-Fraktion eine Bund-Länder-Vereinbarung zur Finanzierung von jeweils einjährigen Hochschulkursen, um geflüchteten Lehrern zu helfen, die notwendigen Voraussetzungen für den Zugang zum deutschen Schuldienst zu erreichen. Die Finanzierung solle über drei Jahre laufen. Bund und Länder sollen sich die Kosten teilen.

Der Lehrermangel könnte nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion, Katja Suding, so zumindest „ein Stück weit“ gemindert werden. Die FDP geht von rund 5000 studierten und praktisch erfahrenen „Lehrkräften mit Fluchtgeschichte“ aus, die seit 2014 nach Deutschland gekommen sind, und beruft sich dabei auf Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). „Wir dürfen das Potenzial dieser Menschen nicht brachliegen lassen“,

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, bezweifelt, dass durch den FDP-Plan eine spürbare Entlastung des Lehrerarbeitsmarkts erreicht würde.

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