Abschiebe-Wahnsinn: 300.000 Euro, um 9 kriminelle Afghanen auszuweisen!

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Von Alice Weidel: Ganze 9 kriminelle Afghanen sollten aus Deutschland abgeschoben werden, 30 Polizisten waren zur Bewachung dieser wenigen Ausreisepflichtigen eingeteilt. Man mietete eine Boeing 767, die jedoch am Boden bleiben musste. Afghanistan hatte sich geweigert, der Maschine aus München eine Landeerlaubnis zu erteilen. Oder, einfacher ausgedrückt, es weigerte sich erneut und unter Anführung fadenscheiniger Gründe, seine Landsleute wiederaufzunehmen. Die Gesamtkosten dieser wahnsinnigen Aktion betrugen 300.000 Euro!

Das ist keine Abschiebeoffensive, wie sie Innenminister Horst Seehofer unlängst ankündigte, sondern blanker Hohn gegenüber dem Steuerzahler. Insgesamt sind inzwischen 30.000 Afghanen ausreisepflichtig – nur 1.000 werden jedoch jährlich in ihr Heimatland abgeschoben. Deutschland lässt sich darüber hinaus von einem Staat Auflagen erteilen, in den seit rund 20 Jahren Unsummen an Aufbauhilfen fliessen. Das wäre eine Basis für diplomatischen Druck, hätte man denn tatsächlich ein Interesse daran, Ausreisepflichtige abzuschieben. Das Gegenteil ist erkennbar.

Angesichts der großen Zahl von 30.000 Afghanen, die zurück in ihr Heimatland transferiert werden müssen, ist die gesamte Abschiebepraxis neu zu bewerten. Weder genügt hier eine Chartermaschine in unregelmäßigen wöchentlichen Abständen, noch sind die Kosten dem Steuerzahler zu vermitteln. Solche Maschinen haben bis zum letzten Platz mit Ausreisepflichtigen besetzt und jede Ausweisung kosteneffizient gestaltet zu werden.

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