Absage aus Libyen – zu viel Wind: Mit nur 116 Migranten steuert „Ocean Viking“ offenbar Italien an

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Die „Ocean Viking“ muss offenbar unplanmäßig die Such- und Check-in-Zone vor der libyschen Küste leider verlassen und den „Einsatz“ wohl vorzeitig beenden, das schlechte Wetter macht einen Strich durch die „Seenotrettungs-Pläne“. Der Wind macht es unmöglich, einerseits den „Seenotfall“ einzuleiten und anderseits die Bootsinsassen auf die Migrantenfähre umsteigen zulassen.

Ein Migrant aus Libyen informierte die Sea-Watch International über die frische Brise, es gebe zu viel Wind, um es mit einem Schlepperkahn zum Schiff zu schaffen. Absage aus Libyen, nun müssen die Abholungen verschoben werden, bis die Flaute und das schöne Wetter wieder einsetzen.

Immerhin gab es zwei Aufsammeln-Aktionen, am 18. März 2021 wurden 10 Personen aufgegabelt, ein Schiffbrüchiger – der Schmuggler, wurde wieder nach Libyen zurückgebracht, gestern wurden dann 106 Personen aufgefischt. Mit nur 116 Migranten steuert offenbar die „Ocean Viking“ nun Italien bzw. Lampedusa an, den einzigen sicheren Hafen weit und breit.

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